Wie viel Schlaf in welchem Alter
Die WHO nennt Spannen einschließlich Tagschlaf: für Babys von 0–3 Monaten 14–17 Stunden, für Kinder von 3–4 Jahren 10–13 Stunden. Die Spanne ist breit, und das ist normal.
Unabhängiger Ratgeber für Eltern. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, sammelt keine Spenden und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Bei Lebensgefahr für Ihr Kind wählen Sie in Russland 112 oder 103, in der EU die 112 bzw. die Notrufnummer Ihres Landes.
Themen
Die Themen hier drehen sich um den ganz normalen Familienalltag, nicht um Krankheiten. Schlaf und Tagesablauf, Bewegung und Spielen im Freien, Vorsorgetermine in der Kinderarztpraxis und Impfungen nach dem Impfkalender, ein sicher eingerichtetes Zuhause – in diesen vier Bereichen können Eltern viel bewirken, ganz ohne Medikamente und Fachwissen. Jede Karte fasst das Wesentliche kurz zusammen und führt zu dem Bereich, in dem das Thema ausführlicher behandelt wird. Diagnosen und Verordnungen finden Sie hier nicht: Wenn Sie etwas am Befinden Ihres Kindes beunruhigt, sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Vorsorge wirkt unspektakulär: rechtzeitig ins Bett, an die frische Luft, zur Untersuchung gehen, Reiniger nach oben räumen. Doch genau aus diesen Kleinigkeiten entsteht die Gelassenheit der ganzen Familie.
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir greifen Themen auf, die jede Familie mit Kind betreffen, und schreiben darüber ohne Diagnosen, Medikamentennamen oder Behandlungsschemata. Zahlen nennen wir nur aus WHO-Empfehlungen und aus Dokumenten des russischen Gesundheitsministeriums, alles andere beschreiben wir allgemein.
Schlaf ist eines der verständlichsten und zugleich meistdiskutierten Themen. Richtwerte nach Alter helfen, das eigene Kind nicht ständig mit anderen zu vergleichen.
Die WHO nennt Spannen einschließlich Tagschlaf: für Babys von 0–3 Monaten 14–17 Stunden, für Kinder von 3–4 Jahren 10–13 Stunden. Die Spanne ist breit, und das ist normal.
Dieselben Handgriffe vor dem Schlafen in derselben Reihenfolge zeigen dem Kind, dass der Tag zu Ende geht. Das Ritual darf ganz kurz sein.
Bei kleinen Kindern ist der Tagschlaf ein vollwertiger Teil des täglichen Schlafbedarfs und kein Luxus. Wie er sich mit dem Alter verändert, lässt sich gut bei der Vorsorge besprechen.
Wenn Ihr Kind plötzlich ganz anders schläft, schnarcht, oft aufwacht oder tagsüber erschöpft wirkt, notieren Sie Ihre Beobachtungen und zeigen Sie sie der Kinderarztpraxis.
Bewegungsspiele sind für Kinder kein Wochenendvergnügen, sondern ein tägliches Bedürfnis – wie Essen und Schlafen.
Laut WHO-Empfehlungen von 2019 brauchen Kinder von 1–4 Jahren mindestens 180 Minuten vielfältige körperliche Aktivität am Tag, wobei jede Bewegung zählt.
Für 5- bis 17-Jährige nennt die WHO seit 2020 als Richtwert durchschnittlich mindestens 60 Minuten mäßige bis intensive Aktivität pro Tag.
Frische Luft, Tageslicht und Platz zum Rennen tun der Bewegung und dem Schlaf gut. Wetterfeste Kleidung ist wichtiger als die perfekte Route.
Arzttermine sind nicht nur nötig, wenn das Kind krank ist. Vorsorgeuntersuchungen helfen, rechtzeitig zu erkennen, was Eltern zu Hause nicht sehen.
In Russland regelt die Verordnung Nr. 514n des Gesundheitsministeriums die Vorsorge bei Minderjährigen; andere Länder haben eigene Programme. Wann welche Untersuchung ansteht, erfahren Sie in Ihrer Kinderarztpraxis.
In Russland gilt der nationale Impfkalender gemäß Verordnung Nr. 1122n des Gesundheitsministeriums; andere Länder haben eigene Impfkalender. Entscheidungen und alle Fragen zu Impfungen gehören in die Kinderarztpraxis.
Eine Liste mit Fragen, Notizen zu Schlaf und Befinden und die Gesundheitsunterlagen des Kindes griffbereit – so verläuft der Termin für alle schneller und ruhiger.
Vorsorgeuntersuchung, medizinische Kontraindikation, Impfausweis – kurze Erklärungen dieser Begriffe finden Sie im Glossar des Ratgebers.
Die meisten Unfälle von Kindern im Haushalt passieren, weil etwas Gefährliches in Reichweite war. Vieles lässt sich mit einem ruhigen Rundgang durch die Wohnung lösen.
Ein Fliegengitter hält kein Kind zurück. Fenster und Balkontüren in der Nähe des Spielbereichs sollten geschlossen oder zuverlässig gesichert sein.
Putz- und Waschmittel sowie alle Medikamente werden verschlossen und außer Reichweite aufbewahrt – in der Originalverpackung, nicht in Getränkeflaschen.
Kindersicherungen für Steckdosen, weggeräumte Verlängerungskabel und Ladekabel außer Reichweite sind einfache Maßnahmen, die wenig kosten.
Badewanne, Eimer, Planschbecken oder Teich sind schon bei geringer Wassertiefe gefährlich. Kleine Kinder lässt man am Wasser keine Minute allein.
In diesem Bereich erscheinen eigene Beiträge für Familien im deutschsprachigen Raum. Sie werden unabhängig von den anderen Sprachversionen des Ratgebers verfasst. Für Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen gelten die Vorgaben des jeweiligen Landes und die Empfehlungen Ihrer Kinderarztpraxis.
Noch sind keine Beiträge im Katalog. Sobald die ersten Artikel fertig sind, finden Sie die Liste an dieser Stelle.
Den Tagesablauf Ihres Kindes in zwei Wochen ordnen: Schritte, fiktive Beispiele, häufige Fehler und eine Schlaftabelle nach Alter.
Allgemeine Ansätze für Schlaf, Spielen im Freien und ein sicheres Zuhause – und wann Sie die Kinderarztpraxis oder den Notruf anrufen.
Fragen, die Sie notieren und Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt bei der Vorsorge stellen können: zu Impfungen, Schlaf und Entwicklung.
Die Angaben wurden zum Erstellungsdatum geprüft. WHO-Empfehlungen, Impfkalender und Vorsorgeprogramme für Kinder werden von Zeit zu Zeit aktualisiert. Klären Sie Einzelheiten für Ihr Kind daher mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.